| Welcome to Mozambique Week - page 2 |
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Page 2 of 5 II GRUNDLAGENDas freundschaftliche Verhältnis und die Zusammenarbeit zwischen Mosambik und Deutschland hat sich auf erfreuliche Weise entwickelt. Höhepunkte in diesem Prozess waren im April 2006 der Staatsbesuch des Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland und der Gegenbesuch des Präsidenten der Republik Mosambik im November 2007, sowie das Treffen des Staatschefs von Mosambik und der Bundeskanzlerin Deutschlands im Dezember 2007 anlässlich des Gipfeltreffens Europa-Afrika.
Bei diesen Gelegenheiten betonten die Politiker beider Länder, wie wichtig es sei, die Beziehungen zwischen den zwei Völkern und Ländern noch enger zu gestalten. Umfassende und bessere Kenntnisse vom Anderen sind dabei die Voraussetzung.
Aufgrund des Kooperationsabkommens hat sich ein Austausch von Delegationen auf unterschiedlichen Ebenen ergeben, es fanden regelmäßig bilaterale Verhandlungen und Beratungen über die wesentlichen Bereiche der Zusammenarbeit statt, vor allem in den Bereichen Erziehung, Dezentralisierung für die Entwicklung auf dem Land und Unterstützung bei einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung. Erst kürzlich ist die Zusammenarbeit auf die Bereiche Wissenschaft und Technologie, Tourismus und einen Austausch im Unternehmensbereich ausgedehnt worden. Diese Kontakte sind für die bilaterale Zusammenarbeit sehr wertvoll.
Mosambik ist eines der Entwicklungsländer, die von Deutschland für eine Zusammenarbeit ausgewählt worden sind, um die Millenium-Entwicklungsziele zu erreichen.
Mit der Mosambik-Woche wird beabsichtigt, die Kontakte auszudehnen und ein besseres Kennenlernen beider Völker zu ermöglichen. Kulturelle Veranstaltungen mit Gesang und Tanz, Malerei, Bildhauerei und Literatur sowie Vorträge, Debatten und Zusammentreffen zwischen Künstlern und Unternehmern ermöglichen eine bessere Kenntnis von Mosambik und seiner Bevölkerung und auch die Mosambikaner lernen Deutschland und die Deutschen auf diese Weise besser kennen.
Der Wirkungsbereich und der Multiplikationseffekt der Veranstaltungen der Mosambik-Woche werden enorm sein. Viele Menschen können so erreicht werden. Ein diplomatisches Treffen wird in schriftlichen Berichten festgehalten, aber eine kulturelle Veranstaltung bleibt in der Erinnerung all derer, die sie miterleben, haften. Die Kontakte, die während dieser Woche entstehen, werden auf verschiedenen Ebenen einen weiteren Austausch nach sich ziehen.
Die Mosambik-Woche ist ein weiterer Baustein für die Schaffung engerer kultureller Beziehungen zwischen Deutschland und dem afrikanischen Kontinent mithilfe von afrikanischen Festivals wie z.B. auch das in Würzburg. Bei der Eröffnung des Festivals 2008 erklärte dort der deutsche Außenminister:
Hier wird unsere Partnerschaft mit Afrika Wirklichkeit, was einmal mehr zeigt, dass die kulturelle Zusammenarbeit eine Pilotfunktion hat und Barometer und Laterne für die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit ist.
III. Wie gestaltet sich die Woche?
Die Mosambik-Woche findet in den Städten Berlin, München, Stuttgart und Hamburg statt. Dort wird es festliche und kulturelle Veranstaltungen geben, politische und diplomatische Empfänge, Vorträge und Debatten, kulturelle und literarische Seminare, Ausstellungen und offene Workshops mit Künstlern sowie sportliche Veranstaltungen.
Seine Exzellenz, der Minister für Auswärtige Angelegenheiten und Zusammenarbeit der Republik Mosambik, wird die Mosambik-Woche mit einer kulturellen Festveranstaltung am 25. Juni in Berlin eröffnen. Zum gleichen Zeitpunkt wird eine Ausstellung mit bildender Kunst eröffnet, es werden Fußballspiele veranstaltet und der Auftakt von Seminaren findet statt.
Die Nationalgesellschaft für Gesang und Tanz (CNCD), die Musikgruppe der Sängerin und Komponistin Mingas, die auch andere Musiker wie Wazimbo, Arão Listure und Stewart begleiten wird, die Musikgruppe Timbila Muzima, angesehene bildende Künstler der neuen Generation, mosambikanische Schriftsteller (einige von ihnen mit Veröffentlichungen in Deutschland) und die Kultur-, Musik- und Sportorganisationen der mosambikanischen Gemeinschaft in Deutschland werden eingeladen, dieser Woche Glanz zu verleihen. Bei geeigneten Gelegenheiten werden kulinarische Spezialitäten aus Mosambik gereicht.
Künstler und Schriftsteller werden sich an Vorträgen und Seminaren beteiligen, die zu diesem Zweck veranstaltet werden, z.B. in Schulen des Bezirks Lichtenberg (Berlin) und im Kulturzentrum Pfefferberg in Berlin.
Ein Teil der Teilnehmer wird auch zu ähnlichen Veranstaltungen in den anderen o.g. Städten reisen.
Mitglieder der Gemeinde und die Freunde Mosambiks, denen eine Teilnahme an den genannten Orten nicht möglich ist und die eigene Veranstaltungen im Rahmen der Mosambik-Woche planen möchten, werden gebeten, Informationen über ihr Programm zur Verfügung zu stellen und auch über ihre Möglichkeiten und die Unterstützung, über die sie verfügen.
Eingeladen zu den Veranstaltungen der Mosambik-Woche sind die Mitglieder der Regierung, Parlamentarier, Diplomaten, Unternehmer, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und das allgemeine Publikum.
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